Is Your Dog Drinking Enough Water? How to Spot Dehydration Before It’s Dangerous

Trinkt Ihr Hund genug Wasser? Wie man Austrocknung erkennt, bevor sie gefährlich wird

Das verborgene Problem der Flüssigkeitszufuhr, das jeder Hundebesitzer kennen sollte

Stellen Sie sich vor: Es ist ein heißer Sommertag, und Ihr Hund ist gerade vom Spielen im Garten hereingekommen. Er hechelt stark, aber trinkt er tatsächlich genug Wasser? Viele Hundebesitzer merken nicht, dass ihre Tiere chronisch unterversorgt mit Flüssigkeit sind – bis es zu spät ist.

Im Gegensatz zu Katzen trinken Hunde normalerweise, wenn sie durstig sind, aber sie trinken nicht immer genug. Flüssigkeitsmangel bei Hunden kann zu Hitzschlag, Nierenbelastung und sogar Organversagen führen (Case et al., 2011). Das Beängstigende? Wenn Ihr Hund scheint durstig zu sein, kann er bereits dehydriert sein.

Wie können Sie also erkennen, ob Ihr Hund genug trinkt? Und was können Sie tun, damit er gut mit Flüssigkeit versorgt bleibt?

Wie viel Wasser braucht Ihr Hund? (Die genaue Formel)

Eine gute Faustregel: Hunde benötigen 50–70 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht täglich (National Research Council, 2006). Das bedeutet:

  • Ein 5 kg Chihuahua → 250–350 ml/Tag

  • Ein 25 kg Labrador → 1,25–1,75 Liter/Tag

  • Ein 40 kg Deutscher Schäferhund → 2–2,8 Liter/Tag

Aktive Hunde, säugende Hündinnen und Welpen brauchen noch mehr!

5 Warnzeichen, dass Ihr Hund nicht genug trinkt

Trockene Nase & Zahnfleisch (sollten feucht, nicht klebrig sein)
Verlust der Hautelastizität (sanft den Hals kneifen – langsames Zurückschnellen = Flüssigkeitsmangel)
Eingesunkene Augen
Dunkelgelber Urin (gesunder Urin ist strohgelb und hell)
Schwäche oder stärkeres Hecheln als gewöhnlich

5 einfache Wege, Ihren Hund zum Trinken zu bringen

1. Immer frisches Wasser bereitstellen

Klingt selbstverständlich, aber stehendes Wasser wird schnell unappetitlich. Wechseln Sie es mindestens zweimal täglich und verwenden Sie Edelstahl- oder Keramiknäpfe (Kunststoff kann Bakterien beherbergen).

2. Wasser zum Futter geben

Weichen Sie Trockenfutter in warmem Wasser ein oder mischen Sie es mit Knochenbrühe (ohne Zwiebeln oder Knoblauch!). Noch besser? Wechseln Sie zu Feuchtfutter, das zu 70–80 % aus Wasser besteht (Zoran, 2002).

3. Probieren Sie einen Trinkbrunnen für Haustiere

Manche Hunde bevorzugen fließendes Wasser – es ist frischer und ansprechender.

4. Bieten Sie Eiswürfel als Leckerli an

Ideal für zahnende Welpen oder an heißen Tagen! Sie können sogar salzarme Brühe einfrieren für zusätzlichen Geschmack.

5. Nehmen Sie Wasser bei Spaziergängen mit

Ein zusammenklappbarer Trinknapf sorgt dafür, dass Ihr Hund auch unterwegs gut mit Flüssigkeit versorgt bleibt.

Wann Sie sich Sorgen machen sollten: Anzeichen starker Austrocknung

Wenn Ihr Hund erbricht, Durchfall hat, schwach ist oder Wasser verweigert, suchen Sie sofort einen Tierarzt auf. Starke Austrocknung kann lebensbedrohlich sein.

Abschließender Tipp: Machen Sie die Flüssigkeitsaufnahme mühelos

Hunde sollten nicht um Wasser kämpfen müssen. Stellen Sie Näpfe an mehreren Stellen auf (besonders in der Nähe von Schlafplätzen und Futterstellen), reinigen Sie sie täglich und beobachten Sie die Trinkmenge.

Quellen

  • Case, L. P., et al. (2011). Canine and Feline Nutrition. Mosby.

  • National Research Council. (2006). Nutrient Requirements of Dogs and Cats. National Academies Press.

  • Zoran, D. L. (2002). The carnivore connection to nutrition in dogs. Journal of the American Veterinary Medical Association, 221(11), 1559-1567.